Der kommunale Gesundheitsdienstleister Merri Health ruft die Menschen dazu auf, sichere Räume für LGBTIQA+ Menschen zu unterstützen.
Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem Merri Health seine Regenbogenstraßenbahn enthüllt, die die Notwendigkeit von sicheren und einladenden Räumen für LGBTIQA+ Menschen für eine bessere Gesundheit hervorhebt.
Die Kampagne wurde von der LGBTIQA+-Befürworterin Alison Black inspiriert und folgt auf jahrelange Diskriminierung und Schikanen, die Alison Angst machten, allein zu reisen oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
"Du spürst, dass die Augen auf dich gerichtet sind, weil du anders aussiehst, dich anders bewegst und dich anders verhältst.
"Wenn ich die Straßenbahn sehe, kann ich mir vorstellen, dass viele Leute wieder öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen. Ich würde es tun, und ich bin jemand, der es gewohnt war, sich ständig zu verstecken", sagt Alison.
Die Melbournerinnen und Melbourner werden gebeten, ihre Unterstützung zu bekunden, indem sie ein Safe Spaces-Plakat oder einen Aufkleber an ihrem Arbeitsplatz anbringen oder ihre persönliche Unterstützung als Verbündete zusagen. Informationen und Materialien zur Unterstützung von sicheren Räumen für LGBTIQA+ Menschen findest du unter merrihealth.org.au/ally.
Merri Health gehört zu den Empfängern des "2020 Yarra Trams Community Partnerships Program", das acht Gemeinschaftsorganisationen, die einen positiven Einfluss auf Vielfalt und Inklusion in Melbourne haben, jährlich eine Million Dollar an kostenloser Werbung zur Verfügung stellt.
Die Regenbogenstraßenbahn wird vom 19. Dezember 2019 bis zum 24. März 2020 auf den Linien 48 und 109 verkehren und auf der Collins Street im CBD zu sehen sein.
Fakten
- Statistiken von Human Rights Face the Facts 2014 zeigen, dass 6 von 10 Menschen, die sich als LGBTIQA+ identifizieren, Opfer von verbalen homophoben Beschimpfungen geworden sind.
- Das Black Dog Institute berichtet, dass "gleichgeschlechtlich angezogene Menschen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung 14-mal häufiger einen Selbstmordversuch unternehmen, doppelt so häufig an Angststörungen und dreimal so häufig an affektiven Störungen leiden".
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